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Ihr Ratgeber über das Schleifen

Schwingschleifer: Optimaler Helfer für den Fein- und Zwischenschliff

Der Schwingschleifer ist neben dem Exzenterschleifer und dem Winkelschleifer einer der bekanntesten Schleifmaschinen, die Sie auch gut zu Hause einsetzen können. Es handelt sich dabei um ein einfach aufgebautes elektrisches Schleifgerät, das – anders als viele Schleifer – mit einer rechteckigen Schleifplatte ausgestattet ist. Lesen Sie auf dieser Seite alles über den Schwingschleifer, wie er eingesetzt wird, auf was Sie beim Kauf achten sollten und welche drei Modelle ich für kaufenswert halte.

Aufbau und Bestandteile eines Schwingschleifers

Der Schwingschleifer sieht auf den ersten Blick recht ähnlich aus, wie ein Exzenterschleifer, funktioniert aber anders. Der größte Unterschied ist der Schleifschuh, der rechteckig und nicht rund ist. Ebenso unterschiedlich ist die Funktionsweise: Anstelle einer Rotationsbewegung wird der Schwingschleifer bzw. die Schwungplatte durch den Motor in eine kreisförmig-schwingende Bewegung versetzt.

Gemeinsam ist beiden Schleifern, dass (zumindest die neueren Geräte) an der Unterseite Löcher haben, über die der Staub abgesaugt werden kann. Auch die Option einer Staubfangbox und das Aussehen des Griffs sind beim Exzenterschleifer und beim Schwingschleifer* ziemlich ähnlich.

Hier habe ich skizziert, wie so ein Schwingschleifer üblicher Weise aufgebaut ist:

Aufbau Bestandteile Schwingschleifer

Der Schwingschleifer wird landläufig auch als „Rutscher“ oder „Sander“ bezeichnet. Dies rührt vermutlich daher, dass das Gerät (bedingt durch seine Funktionsweise) gleichsam über die Oberfläche rutscht bzw. gleitet. Nachdem keine rotierende Bewegung hinzukommt, ist die Abtragleistung geringer, als bei anderen Schleifmaschinen, was ihm für spezielle Anwendungsbereiche prädestiniert.

Schwingschleifer: Vorteile und Anwendungsgebiete

Der Schwingschleifer produziert geringeren Abtrag, ergibt meist ein feineres Schliffbild und ist beim Schleifen von Ecken und Kanten im Vorteil – daher sollte er auch dort bevorzugt eingesetzt werden. Ebenfalls ist er prädestiniert beim Zwischenschleifen nach der Grundierung oder nach der Lackierung von Holzoberflächen.

Dort, wo hoher Abrieb gefragt ist und auch größere Flächen rasch bearbeitet werden sollen, stößt der Schwingschleifer allerdings auf seine Grenzen. Für diese Einsatzbereiche gibt es definitiv bessere Schleifgeräte. An Materialien können Sie mit einem Schwingschleifer* neben Holz und Metallen auch Stein oder Kunststoffe bearbeiten – vorausgesetzt Sie benutzen das richtige Schleifpapier mit entsprechender Körnung.

Alle Vor- und Nachteile des Schwingschleifers auf einen Blick:

  • kommt auch in Ecken (rechteckiger Schleifschuh)
  • gut einsetzbar beim Kantenschliefen
  • feines Schliffbild (geringer Abtrag)
  • einfach in der Handhabung
  • für das (feine) Zwischenschleifen sehr gut geeignet
  • eher nur für kleinere Flächen geeignet
  • kein hoher Abrieb
  • keine Rotationsbewegung (daher geringer Abtrag)
  • sehr speziell im Einsatz, daher eine Kostenfrage
  • gewölbte Oberflächen kaum bearbeitbar

Was ist beim Kauf eines Schwingschleifers zu beachten?

Wie bei den meisten Elektrogeräten gibt es auch beim Schwingschleifer einige Dinge zu beachten, die bei der Kaufentscheidung relevant sein können. Hier die wichtigsten Punkte aus meiner Sicht:

Drehzahl & Leistung

Wenn Sie für die beim Heimwerken üblichen Schleifarbeiten mit einem Schwingschleifer erledigen möchten, sollten meiner Erfahrung nach 200- bis 400 Watt für so ein Gerät ausreichen. Damit können Sie bereits halbwegs lange Arbeiten, ohne dass der Schleifer überhitzt und auch der Motor wird eine ansprechende Lebensdauer aufweisen.

Wollen Sie ein Profigerät, das für einen Dauerbetrieb und oftmaligen Einsatz ausgelegt ist, sollten Sie natürlich auch höhere Leistungen in Betracht ziehen. 200 Watt können da schon zu wenig sein.

Echt entscheidend ist aber bei einem Schwingschleifer* die Drehzahl. Diese ist abhängig von der Leistung, dem Modell und dem jeweiligen Hersteller unterschiedlich, sollte meiner Erfahrung nach aber zumindest 11.000- bis 12.000 Umdrehungen/Minute betragen.

Zudem lässt sich bei vielen Modellen auch diese Geschwindigkeit (also die Drehzahl der Schwungscheibe) einstellen. Das ist ein weiteres Kaufkriterium, dass Sie nicht außer Acht lassen sollten.

Die Arbeitsweise bzw. die Weite des Weges ist ebenfalls entscheidend: Beim Schwingschleifer wird dieser Weg, den die Grundplatte zurücklegt, auch als Schleifhub bezeichnet. Je kürzer der Weg und je mehr Schwingungen das Gerät fabriziert, desto sauberer und feiner wird auch das Schliffbild.

Akku- oder kabelgebunden?

Heutzutage ist natürlich auch immer wieder eine entscheidende Frage, ob es ein Modell mit Akku sein soll oder nicht? Während kabelgebundene Modelle zwar keine flexible Arbeit zulassen, weil Sie direkt auf einen Stromanschluss angewiesen sind, überzeugen Sie meiner Erfahrung nach in der Regel mit höherer und zuverlässiger Leistung.

Die Möglichkeit, ortsungebunden zu arbeiten und nicht ständig mit einem Kabel hantieren zu müssen (inklusive aller Unzulänglichkeiten mit Verlängerungen, etc.) ist natürlich andererseits sehr verlockend.

Schlussendlich wird es darauf ankommen, ob Sie Flexibilität brauchen oder nicht. Ich zum Beispiel arbeite großteils daheim in einer kleinen Werkstatt und greife daher lieber – ganz klassisch – auf kabelgebundene Modelle zurück. Beachten Sie bei diesen Modellen aber auch immer die Länge des Kabels.

Schwingschleifer Holzboden

Ein Schwingschleifer kann wie hier im Bild kabelgebunden oder mit einem Akku ausgestattet sein. Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile.

Vibrationen

Sie kennen das vielleicht vom Bohren: Längere Arbeiten in hartem Material führen oft zu unangenehmen Vibrationen, die die Hände und Arme sowie Schultern beeinflussen.

Auch bei einem Schwingschleifer kann das unangenehm werden. Die Schwingungen und Vibrationen können bei längeren Schleifarbeiten an die Substanz gehen. Daher sollte aus meiner Sicht ein Modell gewählt werden, dass die Vibrationen möglichst gering hält.

Gewicht & Verarbeitung

Das Gewicht kann so oder so eine Rolle spielen: Ist der Schwingschleifer* zu schwer, kann es beim senkrechten Arbeiten oder arbeiten über Kopf eine mühsame Angelegenheit werden. Ist er hingegen zu leicht, wird das Eigengewicht kaum ausreichen auf der Horizontalen (und das ist nun einmal die Hauptarbeitsweise) die Schleifarbeit ohne zusätzlichen Druck und Kraftaufwand zu erledigen.

Ein Gewicht im Bereich von etwa zwei Kilogramm ist meiner Ansicht nach ein guter Kompromiss. Gewichte Richtung drei Kilogramm wären mir persönlich zu hoch, deutlich unter zwei Kilogramm wäre mir zu leicht.

Mit dem Gewicht einher geht auch immer die Verarbeitung. Meist (aber eben nicht immer) deutet ein etwas höheres Gewicht auch auf eine bessere Verarbeitung hin. Berücksichtigen Sie auch diesen Aspekt bei Ihrer Kaufentscheidung.

Schwingschleifer Gewicht

Der Schwingschleifer muss nicht mit aller Kraft hinuntergedrückt werden. Hat er ein gewisses Gewicht, kann die Schleifmaschine die Arbeit erledigen und Sie führen ihn. Zu hoher Druck führt oft zu zu hohem Abrieb.

Absaugung

Das Vorhandensein einer adäquaten Absaugung kann die Arbeit enorm erleichtern und auch für das gesundheitliche Wohlbefinden ein Segen sein. Schließlich wird dadurch die Staubbelastung minimiert und die Chance, dass Staub eingeatmet wird reduziert.

Solche Absaugungen gibt es bei vielen Schleifgeräten in Form einer Staubfangbox, die einfach am hinteren Ende aufgesteckt wird. Das halte ich beim Arbeiten für nicht störend und auch praktisch.

Ebenso möglich ist natürlich die etwas professionellere Ausführung in Form einer Option eine echte Absaugung anzuschließen.

Welche Schleifblätter sind für den Schwingschleifer passend?

So, wie das bei vielen Schleifgeräten üblich ist, werden auch Schwingschleifer in der Regel mit Löchern an der Unterseite ausgeliefert. Diese sorgen dafür, dass der Staub abgesaugt wird und dadurch möglichst wenig davon zwischen dem Gerät und der Oberfläche verbleibt.

Um diesen Vorteil nutzen zu können, brauchen Sie natürlich auch passende Schleifblätter. Diese sind bei einem Schwingschleifer* meist rechteckig (oder quadratisch). Wichtig ist eben, dass Sie auch die korrekte Größe kaufen.

Außerdem müssen Sie auch darauf schauen, wie das Schleifpapier am Schleifschuh angebracht wird. Dazu gibt es zwei grundsätzliche Systeme: Entweder mit einer Spannvorrichtung oder mit einem Klettverschluss (für diesen brauchen Sie dann natürlich auch Blätter, die an der Unterseite eine Kletthaftung haben).

Besonders wichtig: Beim Einspannen des Schleifblattes sollen die Löcher immer auch passgenau auf die Löcher des Geräts gesetzt werden und das Schleifpapier soll so straff wie möglich anliegen. Nur so erlauben Sie es dem Schleifer seine Arbeit effizient und sauber zu verrichten.

Verwenden Sie bei einem Schleifer mit Lochung Schleifblätter ohne Lochung ergeben sich meiner Meinung nach zwei entscheidende Nachteile:

  • Die Staubbelastung wird kaum minimiert – weil der Staub nicht direkt abgesaugt werden kann.
  • Schleifreste befinden sich immer zwischen Schleifscheibe und Oberfläche.

Betreffend Körnung finden Sie im Fachhandel oder Online-Shops grundsätzlich sehr viele unterschiedliche Schleifblätter und auch ganze Sets. Diese sind unter anderem recht praktisch, wenn Sie mehrmals hintereinander in immer feiner werdenden Schritten schleifen möchten.

Schleifpapier mit Loch

Gelochtes Schleifpapier für den Schwingschleifer: So kann der Schleifstaub gleich abgesaugt werden, wenn Sie über eine Absaugung oder Staubfangbox verfügen.

So schleifen Sie mit einem Schwingschleifer

Das Arbeiten mit einem Schwingschleifer ist meist nicht besonders schwierig – dennoch gibt es einige Punkte, die zu beachten sind:

  • Spannen Sie das Schleifpapier ein bzw. kletten Sie es auf (je nach Mechanismus). Achten Sie darauf, dass das es straff gespannt ist.
  • Wählen Sie die für den beabsichtigten Bearbeitungszweck adäquate Drehzahl.
  • Setzen Sie den Schwingschleifer* auf die zu bearbeitende Oberfläche vorsichtig auf und beginnen Sie mit dem Schleifen.
  • Halten Sie ihn stets in Bewegung, um unerwünschte Vertiefungen im Schliffbild zu vermeiden.
  • Üben Sie nicht zu viel Druck aus – lassen Sie die Arbeit durch den Schleifer selbst erledigen.
  • Arbeiten Sie bei Holz immer mit der Maserung (quer dazu können tiefe Ausbrüche und Splitter entstehen).
  • Führen Sie den Schleifer mit gleichmäßigen Bewegungen über die Oberfläche.
  • Reinigen Sie das Gerät nach jeder Benutzung, um so seine Lebensdauer zu verlängern.
  • Hantieren Sie am Schwingschleifer nur dann, wenn er nicht gerade am Strom hängt.
  • Wollen Sie in mehren Schritten schleifen, entfernen Sie dazwischen immer wieder den Schleifstaub von der Oberfläche und arbeiten Sie von grober nach feiner Körnung.

Im Prinzip werden Sie mit einem Schwingschleifer große Freude haben. Brauchen Sie ein Modell, das bevorzugt in Ecken gelangt oder das spezielle Formen schleifen kann, sehen Sie sich besser nach einem Deltaschleifer um. Dieser erlaubt das noch besser, weil seine Schleifblätter an ein Dreieck (griechischer Buchstabe für Delta) erinnern. Hier übrigens alles über das Arbeiten mit dem Schwingschleifer.

Hier auch ein passendes Video zum Schleifen mit einem Schwingschleifer, in welchem auch das Funktionsprinzip erklärt wird:

Welche Schutzausrüstung ist zu empfehlen?

Wie bei anderen Schleifarbeiten auch, empfehle ich beim Schwingschleifer eine gute Schutzausrüstung zu verwenden. Die Chance, dass etwas Weggeschleudert wird (wie etwa beim Winkelschleifer), ist zwar geringer – aber man kann das nie wissen. Daher:

  • Schutzbrille: Diese ist besonders wichtig und sollte auch seitlich abgeschlossen sein, damit keine Staubpartikel seitlich eindringen können.
  • Gehörschutz: Ist mit Sicherheit eine Option. Lautes Arbeiten kann das Gehör langfristig schädigen (das gilt nicht nur bei Schleifarbeiten).
  • Handschuhe: Handschuhe sind ein gewisser Grundschutz für die Hände. Es gibt aber Leute, die arbeiten lieber ohne (dazu gehöre auch ich).
  • Befestigung: Das zu schleifende Werkstück sollte – wenn es nicht ohnehin fix verbaut oder sehr schwer ist – mit Zwingen befestigt werden, damit es während dem Schleifen nicht verrutschen kann.
  • Konzentration: Seien Sie immer konzentriert und gehen Sie stets fokussiert auf Ihre Arbeit zu Werke. So werden Verletzungsrisiken sowohl für Sie selbst als auch für weitere Personen minimiert. Außerdem passieren so auch in aller Regel weniger Fehler.

Weitere Beachtens würdige Maßnahmen sind das Tragen enger Kleidung (damit nichts in die Maschine kommen kann) sowie das Verstauen von langen Haaren unter einer Kappe und wenn möglich im Freien zu arbeiten.

Wie wechselt man bei einem Schwingschleifer die Schleifblätter?

Der Wechsel der Schleifblätter bei einem Schwingschleifer kann im Prinzip auf zwei Arten erfolgen: Einerseits durch das Einspannen und andererseits durch Kletthaftung. Zweitere ist meiner Erfahrung nach viel weiter verbreitet.

Beim Kletten wird das Papier, das an der Unterseite einen entsprechenden Haftbelag aufweist, einfach auf die Schleifplatte gelegt und sachte angedrückt. Dabei sollte die Lochungen genau über denen des Schleifgeräts zum Liegen kommen.

Das Einspannen ist ebenfalls nicht schwer: Über einen Spannmechanismus wird Schleifpapier meist vorne und hinten eingespannt. Achten Sie dabei, dass es nicht zu lose aufliegt, denn dann arbeitet der Schleifer ineffizient.

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Ich habe daheim ein Modell, das beides zulässt – damit bin ich an und für sich immer sehr flexibel. Wenn Sie Details zu diesem Thema benötigen, lesen Sie auch hier weiter: Schleifpapier beim Schwingschleifer wechseln.

Schleifpapier beim Schwingschleifer wechseln

Es gibt wenige Modelle, die Spannen und Kletten zulassen. Der im Bild befindliche Schwingschleifer kann beides.

Welche Kosten verursacht ein Schwingschleifer?

Schwingschleifer* sind meiner Erfahrung nach nicht signifikant teurer als andere, vergleichbare Schleifmaschinen. An und für sich ist für jeden Typ und für jeden Nutzer etwas zu finden. Sie müssen eben nur wissen, was Sie möchten:

  • Für weniger als 100 Euro finden Sie Modelle, die oft wenig bis kein Zubehör dabeihaben und die auch von der Leistung her meist am unteren Rand des Spektrums angesiedelt sind. Brauchen Sie das Gerät nur ab und zu, kann so ein Modell ausreichen.
  • Für 100- bis 250 Euro finden Sie bereits hochwertige Geräte mit Zubehör und ansprechender Leistung sowie Verarbeitung. Das sind Geräte, die ich gerne kaufe, weil das Preis-Leistung Verhältnis entsprechend gut ist.
  • Nach oben hin sind wie so oft kaum Grenzen gesetzt aber Sie finden natürlich auch den einen oder anderen Schleifer, der weit mehr als 250 Euro Kostet. Solche Geräte sind in der Regel auch sehr gut und hochwertig verarbeitet.

Ein höheres Investment zahlt sich oft dadurch aus, dass die Lebensdauer der angeschafften Geräte länger ausfällt. Das muss nicht immer so sein, meine eigene Erfahrung zeigt das aber sehr häufig. Hier habe ich daher ein paar Modelle verlinkt, die in einer Preisspanne von 100- bis 200 Euro liegen und eine gute Bewertung aufweisen:

Schwingschleifer ansehen*

Weiterführende Fragen zu Schwingschleifern und Testberichte

In den nachstehend verlinkten Beiträgen habe ich wichtige Fragen zu Schwingschleifern behandelt und den einen oder anderen Testbericht veröffentlicht:

Drei Schwingschleifer im Detail

Fast zum Schluss möchte ich noch auf drei Schwingschleifer unterschiedlicher Preiskategorie von drei bekannten Herstellern etwas im Detail eingehen. Eventuell ist ja der passende für Sie dabei:

Einhell Schwingschleifer TC-OS 18/187 Li (Akku)

Der Einhell Akku-Schwingschleifer TC-OS 18/187 Li ist ein preiswerter (derzeit unter 100 Euro), leichter, handlicher Schwingschleifer. Er ist perfekt geeignet für das Schleifen von ebenen Flächen, Verkleidungen oder Paneelen. Eine große Grifffläche mit Softgrip sorgt für eine komfortable Handhabung. Durch Micro-Klett und Klemmvorrichtung ist ein einfacher und schneller Schleifpapierwechsel und der Einsatz von Schleifpapier ohne Kletthaftung gewährleistet.

Die Lieferung erfolgt inklusive Schleifpapiers, enthalten ist außerdem ein 2,5 Ah Akku und ein Ladegerät. Der Staubfangsack sammelt anfallenden Schleifstaub auf. Zudem bietet die Möglichkeit, einen Sauger anzuschließen, maximale Sauberkeit auf der Arbeitsfläche. Sehen Sie sich das Modell hier auch im Detail an: Einhell Schwingschleifer*.

Letzte Aktualisierung: 30.09.2022, Bilder von amazon.de

Bosch Professional Schwingschleifer GSS 160-1 A Multi (kabelgebunden)

Bei diesem Schwingschleifer von Bosch handelt es sich um einen kleinen Allrounder im mittelpreisigem Segment: Die Schleifplatte kann ausgetauscht werden und daher ist er sehr flexibel bei der Bearbeitung von Werkstücken verschiedenster Formen und Ecken bzw. Kanten.

Seine Leistung beträgt 180 Watt und der Schwingkreisdurchmesser 1,6 mm. Eine Micorfilterstaubbox kann direkt an den Schleifer angeschlossen werden. Lieferumfang: Schwingschleifer, Lochwerkzeug, Microfilterbox, 3 Schleifblätter, 3 Schleifplatten (Delta/140/160), Schraubendreher, Koffer. Sehen Sie sich das Modell hier auch im Detail an: Bosch Professional Schwingschleifer*.

Letzte Aktualisierung: 30.09.2022, Bilder von amazon.de

Festool Schwingschleifer RTS 400 (kabelgebunden)

Dieser kompakte Einhandrutscher verfügt über eine Nennaufnahme von 250 Watt. Der Schleifhub beträgt 2 mm und die Schleiffläche 80 mm x 130 mm. Laut Herstellerangabe ist die Leerlaufdrehzahl gleich der Arbeitsdrehzahl, die direkt auf der Arbeitsfläche ankommt.

Das Absaugen erfolgt über einen entleerbaren, wiederverwendbaren Staubfangbeutel aus extra langlebigen Polyester-Vlies. Anwendungsschwerpunkte: Einhandschleifen für kleine und schmale Flächen, ideal bei senkrechten Flächen oder Arbeiten über Kopf sowie für das Abschleifen von Farben und Lacken. Sehen Sie sich das Modell hier auch im Detail an: Festool Schwingschleifer RTS 400*.

Letzte Aktualisierung: 30.09.2022, Bilder von amazon.de

Schwingschleifer: Fazit und Zusammenfassung

Einen Schwingschleifer* brauchen Sie bevorzugt zum Zwischenschleifen nach dem Anstreichen, Grundieren oder Lackieren sowie für feine Schleifarbeiten, bei denen hoher Abrieb keine große Rolle spielen. Bedingt durch seine Funktionsweise trägt er weniger Material ab, als andere Schleifmaschinen. Die Schleifscheibe rotiert nicht sondern schwingt kreisförmig umher.

Bedenken Sie, dass dieses Gerät keine Wölbungen bearbeiten kann aber für den Einsatz bei speziellen Formen, Ecken und Kanten sehr gut zu gebrauchen ist und ein sauberes Schliffbild ergibt – vorausgesetzt er wird korrekt eingesetzt. Seine Grundplatte (Schleifschuh) ist in aller Regel rechteckig, es gibt ihn aber auch in Delta-Form (Dreiecksform).

Der aktuelle Bestseller von Amazon kann auch eine Entscheidungshilfe beim Kauf darstellen, daher habe ich diesen hier im Detail für Sie:

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